Gestern war ein großes Ereignis: ich (als (noch?)-nicht-Student) sitze zum ersten Mal in einer Vorlesung. Nicht Vor- bzw. Brückenkurs, wie das hier in Dräsdn heisst. Sondern eine ECHTE Vorlesung, und dann auch noch Mathe.
Für alle, die schon immer mal interessiert hat, wie sich die erste Mathestunde an der Uni von der ersten Mathestunde an der Schule unterscheidet, gibt’s meinen Mitschrieb zum anschauen und Kullerkekse freuen. Der Dozent war übrigens Prof. Dr. G-Punkt Bär vom Institut für Geometrie.
Nachdem wir bei den drei Dozenten des Brückenkurses zwischen “Sympathisch; höchstintelligent mit Schwierigkeiten beim Vereinfachen”, “Emeritiert, redegewandt, mitreissend – und für manche nicht genug in die Tiefe gehend” (verstehe das wer will, für mich wars genau richtig), sowie “Routiniert, aber größtenteils uninspiriert” unterscheiden gelernt hatten, könnte man Professor Bär in eine aus den kongruenten Teilmengen der vorgenannten Klassifikationen gebildete Schublade stecken: “Sachlich, aber trotzdem mit einer guten Prise Humor gewürzt”.
Und er erklärt die Hieroglyphen, die im Brückenkurs teilweise vorausgesetzt (oder bestenfalls über den Overheadprojektor geschmissen) wurden — danke, danke, danke, Professor! Übermorgen geht’s mit Quantoren weiter. Ich bin dabei!